Die Tgass-Produktion 2012: Ein Sommernachtstraum
Theseus, der König von Athen, plant seine Hochzeit mit Hypollyta.
Besser spät als nie, denn die beiden kennen sich schon lange. Alle sind sehr aufgeregt und mit den Vorbereitungen für das große Fest beschäftigt. Auch Egeus, Bürgermeister der Stadt, hat Heiratspläne:
Er möchte seine schöne Tochter Hermia mit Demetrius verheiraten, der Hermia zwar verehrt,
aber bereits mit Helena verlobt ist und von dieser auch sehr begehrt wird.
Hermia liebt dagegen heimlich Lysander und er sie auch. Das Liebespaar flieht in den mittsommerlichen Wald.
Demetrius folgt den beiden, um Hermia für sich zu erobern, und auch Helena wird ermuntert, Demetrius im Sommerwald zu suchen und ihn an einem romantischen Ort zu treffen und für sich zu gewinnen.
Ein großes Verwirrspiel kündigt sich an. Doch damit nicht genug: Einige fleißige Bürger von Athen verabreden sich ebenfalls heimlich im Wald, sie wollen zur Hochzeit ihres Königs ein lustiges Bühnenstück einstudieren.
Der nächtliche Wald nah bei Athen ist ein geheimnisvoller, märchenhafter Ort:
Es geistern dort zahllose Elfen mit ihrer Elfenkönigin Titania herum, außerdem der Herrscher der Naturgewalten Oberon mit seinen Kobolden und vor allem dem Oberkobold Puck und dem Liebespfeile abschießende Amor.
Und irgendwo, versteckt im Wald, lebt auch die Zauberorchidee Bletilla mit ihren Zauberknospen.
Diese muss Puck erobern, da ihre Orchideenzauberkräfte in der Lage sind, einen Menschen, aber auch einen Waldgeist dazu zu bringen, sich augenblicks in das Wesen zu verlieben, das beim Erwachen vor ihn tritt.
Mit Hilfe dieser Zauberei und einigen Pfeilen von Amor passiert so allerlei im Märchenwald.
Wir wollen an dieser Stelle aber noch nicht verraten, ob es zu einem Happyend kommt und die verliebten Paare,
wenn sie nicht gestorben sind, noch heute glücklich zusammenleben.
Vielleicht verraten Pucks Worte am Ende des Stücks ja etwas:
Schatten gleich im tiefen Wald
Habt vielleicht ihr nur geschlummert
Oder war´s ein Kobold bald?
Versüßte Euch den Aufenthalt?
Träumtet ihr von Elfen gar?
Was war falsch und was ist wahr?
Was scheint hell und was wohl dunkel?
Nebel gleich im Dämmerlicht,
Wo des Himmels Sterne funkeln
Märchengleich wie ein Gedicht.
Euer Puck sagt gute Nacht.
Lassen wir das Spiel beenden,
Und wenn´s Euch gefallen hat,
Beklatscht es mit den eignen Händen!